Aktuelles
Dienstversammlung 2012
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Ehrungen für 20 jährige Dienstzeit und Neuaufnahmen in die aktive Wehr standen im Mittelpunkt der Dienstversammlung der Feuerwehr Oberwildenau
Eine umfassende Bilanz über das vergangene Jahr zog die Feuerwehr Oberwildenau in ihrer Dienstversammlung. Viel Arbeit bereitete den Floriansjüngern das Hochwasser im Januar und der Wasserrohrbruch Ende November. Neben dem Wassertransport und dem Verlegen der Notleitungen, beschäftigten die Aufräumarbeiten und die Schlauchpflege die Floriansjünger auch noch Wochen danach.
Mit vier Pkw-Bränden und zahlreichen Verkehrsunfällen war auch die Autobahn A 93 wieder einer der Einsatzschwerpunkte. Insgesamt galt es 85 Einsätze zu meistern, so viele wie schon lange nicht mehr. „Dabei leisteten unsere Aktiven rund 1000 unentgeltliche Einsatzstunden zum Wohle der Allgemeinheit“, informierte Kommandant Sebastian Hartl.
57 Einsatzkräfte, darunter vier Frauen, leisten aktiven Dienst bei der Oberwildenauer Wehr. Neben drei Übernahmen aus der Jugendgruppe konnten mit Inge Thoma, Christian Steiner und Norbert Ammer erfreulicherweise auch drei Quereinsteiger aufgenommen werden. Gerhard Kres wechselte vom passiven Dienst zurück in die aktive Wehr und Johannes Kick von der Neudorfer Wehr unterstützt die 25-köpfige Atemschutzgruppe.
„Die Aus- und Fortbildung hat bei uns traditionell einen hohen Stellenwert“, so Hartl. Acht Atemschutzgeräteträger absolvierten eine Heißausbildung in der Brandübungsanlage in Neumarkt und auch am Gefahrgutübungszug der Deutschen Bahn wurden die Floriansjünger eingewiesen. Erstmals fand ein Türöffnungs-Seminar statt, bei dem 15 Floriansjünger im notfallmäßigen Öffnen von Fenstern und Türen geschult wurden. Auf Kreisebeene wurden drei Sprechfunker und fünf Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Tobias Messer besuchte den 3-tägigen Lehrgang im Brandhaus in Würzburg sowie den Jugendwartlehrgang an der Feuerwehrschule in Regensburg. Sebastian Hartl absolvierte den Lehrgang zum Brandschutzbeauftragten.
In seinem Bericht ging der Kommandant auch auf die Rauchmelderübergabe an die Neugeborenen, die traditionelle Brandschutzerziehung im Kindergarten und das Feuerlösch-Training für die örtlichen Betriebe ein. Bereits die 103. und die 104.
Gruppe absolvierte das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Anhand eines Einsatzbeispiels informierte Hartl die Aktiven über die bevorstehenden Änderungen im Zusammenhang mit der Integrierten Leitstelle, welche Ende April den Betrieb aufnehmen wird.
Für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Johann Schafhauser, Herbert Argauer und Hans Mutzbauer ausgezeichnet. „Diese Ehrung soll nicht nur ein Zeichen der Anerkennung für den jahrelangen, unentgeltlichen Dienst sondern zugleich auch ein Vorbild für die jungen Kameraden sein,“ so der Kommandant.
Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer dankte den Floriansjüngern für den Dienst zum Wohle der Allgemeinheit. Kreisbrandmeister Martin List lobte in seinem Grußwort den guten Ausbildungsstand der Oberwildenau Wehr und informierte über die Einführung des Digitalfunks und Änderungen bei der Grundausbildung.
2011
Kameradschafsabend 2011
Gleich 21 Mitglieder konnte die Feuerwehr Oberwildenau beim Kameradschaftsabend für Ihre langjährige Treue zum Verein auszeichnen. „Egal ob 25, 40, 50 oder sogar 60 Jahre Mitgliedschaft – ihr alle seid eine wichtige Stütze unseres Vereins und zugleich ein Vorbild für die Jugend“, so Vorsitzender Josef Kres.
Neben den Jubilaren konnte Vorsitzender Josef Kres mehr als 70 Mitglieder und Gäste im Oberwildenauer Sportheim begrüßen. Kres berichtete von den unterschiedlichen Vereinsaktivitäten und bedankte sich bei den Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung. „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“, lobte Kres die zahlreich anwesenden Jugendlichen.
Kommandant Sebastian Hartl berichtete von einer Vielzahl an Einsätzen, die die Aktiven auf Trab hielten. „Ein großer Dank gilt den Firmen, die Feuerwehrdienstleistende zu Einsätzen freistellen“, so Hartl. „Ohne dieses Verständnis der örtlichen Firmen würde es unterm Tag mit dem Personal noch schlechter aussehen“, so der Kommandant.
Kreisbrandrat Richard Meier lobte das große Engagement der Stützpunktwehr und dankte den Jubilaren für die jahrzehntelange Unterstützung. Der neue Ortsbeauftragte des THW Weiden, der Oberwildenauer Andreas Duschner, nutzte die Gelegenheit um das THW kurz vorzustellen und für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Mit Einführung der Integrierten Leitstelle werden die Feuerwehren und das THW noch enger zusammenarbeiten.
Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer, der selbst für 40 Jahre Vereinstreue geehrt wurde, dankte den Floriansjüngern für Ihre ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit. Hinsichtlich des Platzproblems im Gerätehaus seien bereits erste Gespräche geführt worden. „Ich bin zuversichtlich, dass wir auch hierfür eine Lösung finden“, so Preißer.
Staatsehrung für langjährigen Dienst
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Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Günther Fellner (sitzend, zweiter von links) und Heribert Anzer (sitzend, zweiter von rechts) von stv. Landrat Willi Neuser (Mitte) ausgezeichnet. Neben der Feuerwehrführung gratulierte auch Bürgermeister Dr. Karl-Heinz
Die Staatsehrung für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten kürzlich Heribert Anzer und Günther Fellner von der
Feuerwehr Oberwildenau. In einer kleinen Feierstunde im Rathaus in Oberwildenau dankte stellvertretender Landrat Willi Neuser den beiden Floriansjüngern für ihre jahrzehntelange, ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Mitmenschen. 40 Jahre lang immer einsatzbereit zu sein, sich fortzubilden und dafür auch noch seine Freizeit zu opfern ist keine Selbstverständlichkeit. „Die Ehrung können nie eine Entschädigung, sondern nur eine Anerkennung sein“, so Neuser. Nur weil Feuerwehrleute ihre persönlichen Interessen und die der Familie hinten anstellen, könne eine Pflichtaufgabe der Gemeinde erfüllt werden, so der Landrat. Ein Dank galt aber auch den Ehefrauen für das entgegengebrachte Verständnis für den Feuerwehrdienst ihrer Männer. Kreisbrandrat Richard Meier überbrachte gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Josef Kres die Glückwünsche der Landkreisführung und steckte den beiden Jubilaren das goldene Ehrenzeichen an die
Uniformjacke an.
Vom Tragkraftspritzenanhänger zur gut ausgestatteten Stützpunktwehr beschrieb Kommandant Sebastian Hartl die Entwicklung der Oberwildenauer Wehr in den letzten 40 Jahren. „Eine Entwicklung, die von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten viel abverlangt – denn nicht nur die Einsatzzahlen, sondern auch die Zeit für Ausbildung und
Gerätepflege hat stetig zugenommen“, so Hartl. Egal ob als Gruppenführer, Gerätewart, Grillmeister oder Schriftmeister – die beiden Jubilare haben sich in den letzten Jahren sowohl in der aktiven Wehr als auch im Feuerwehrverein engagiert.
Bürgermeister Dr- Karl-Heinz Preißer, der vor 40 Jahren gemeinsam mit Fellner und Anzer der Feuerwehr beitrat, dankte Namens der Marktgemeinde für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Das Motto der aktuellen Imagekampagne der bayerischen Feuerwehren „Stell Dir vor Du drückst – und alle drücken sich“ wurde auch bei dieser Ehrung deutlich. „Die beiden Jubilare haben sich nicht gedrückt und sind somit ein Vorbild für Alt und Jung“, so Preißer.
JF-Weihnachtsmarkt 2011
Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr ein voller Erfolg
Einen Besucherrekord konnte unsere Jugendgruppe beim traditionellen Weihnachtsmarkt verzeichnen. Bei bestem Wetter kamen am 1. Adventssonntag zahlreiche Gäste aus der Marktgemeinde und den umliegenden Orten um die erste weihnachtliche Vorfreude zu verspüren. Neben vielen Leckereien und frischem Glühwein sowie Kinderpunsch gab es auch deftige Brotzeiten. Besonders begehrt waren auch heuer die selbstgebastelten Geschenkideen. In diesem Jahr besuchte zum ersten mal der Nikolaus den Weihnachtsmarkt. Zur Freude der anwesenden Kinder hatte dieser noch eine Vielzahl kleiner Geschenke dabei. Die Jugendgruppe möchte sich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei der Gesamten Bevölkerung bedanken.
Neue Geräte
Bohrmaschine und Trainigstür für Türöffnung
Im März besuchten einige unserer Kameraden ein sogenanntes "Türöffnungsseminar". Um sich noch intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen und vor allem realitätsnahe Übungen abhalten zu können waren wir schon länger auf der Suche nach einem Türmodell, an welchem die einzelnen Schritte trainiert werden können. Dieses Problem erkannte auch unser Feuerwehrkamerad Andreas Weißmeyer, Inhaber der gleichnamigen Firma für Fenster & Türen, der uns kürzlich mit der Spende einer solchen Tür überraschte. An dieser Stellen möchten wir uns herzlich bei der Firma Weißmeyer für die großzügige Unterstützung bedanken.
Ebenso für den Bereich Türöffnung beschafften wir uns kürzlich eine Bohrmaschine vom Fabrikat Makita. Die Kosten für die Bohrmaschine (untergebracht im HLF) teilten sich der JU-Ortsverband und der Feuerwehrverein. Auch hierfür wollen wir uns bedanken.
Leistungsabzeichen
"Die Gruppe im Löscheinsatz" erfolgreich absolviert
Bereits die 103. und die 104. Gruppe der Feuerwehr Oberwildenau absolvierten kürzlich das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Hierzu mussten die Floriansjünger innerhalb von 190 Sekunden eine Wasserversorgung vom Hydranten zur Pumpe herstellen, eine Verkehrsabsicherung aufbauen und drei Strahlrohre vornehmen. Neben der eigentlichen Einsatzübung galt es auch eine Saugleitung zu kuppeln sowie verschiedene Knoten und Stiche vorzuführen. Die Maschinisten Stefan Duschner und Stefan Argauer mussten bei der Trockensaugprobe unter Beweis stellen, dass Sie die Arbeit mit der Pumpe beherrschen. Rund eine Woche lang trainierten die Teilnehmer, darunter auch drei Frauen, für die Prüfung. „Man sieht dass ihr euch gut vorbereitet habt“, lobten die drei Kreisbrandmeister Martin List (Pirk), Ulrich Kraus (Neustadt) und Alfons Huber (Püchersreuth) die als Schiedsrichter fungierten. „Das Leistungsabzeichen vermittelt wichtige Grundtätigkeiten für den Brandeinsatz“, so Kommandant Sebastian Hartl der den Teilnehmern für die geopferte Freizeit dankte. Die Glückwünsche der Marktgemeinde überbrachte zweiter Bürgermeister Gerhard Kres und seitens des Feuerwehrvereins gratulierte Vorsitzender Josef Kres. Das Abzeichen der entsprechenden Stufe erhielten: Katharina Pschierer, Josef Lukas, Dominik Sperl (alle Stufe I); Carina Schmidt, Sabine Meiler, Tobias Messer, Robert Pschierer, Stefan Außerer, Daniel Thoma, Christoph Ammer, Alexander Weiß, Daniel Anzer (alle Stufe II), Stefan Argauer, Stefan Duschner (beide Stufe III). Das Abzeichen in Gold-Rot für die sechste und letzte Stufe absolvierte Manuel Scheidler.
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Tagesausflug 2011
Bei herrlichem Sommerwetter fand am Sonntag, den 21. August 2011 unser alljährlicher Tagesausflug statt. Ziel war diesmal der Nationalpark Bayerischer Wald, genauer gesagt der Baumwipfelpfad in Neuschönau. Bei einer Führung erfuhr unsere 45-köpfige Reisegruppe um Vorsitzenden Josef Kres viel Interessantes über den Wald und den Pfad an sich. Höhepunkt- im wahrsten Sinne des Wortes - war das 46 Meter hohe Holz Ei von dessen Aussichtsplattform sich eine tolle Aussicht Über den Nationalpark Bayerischer Wald bot. Nach dem Mittagessen besuchten wir dann noch eine Bärwurzerei in Zwiesel bevor wir auf der Rückkehr im Waldhaus-Einsiedl in der Nähe von Bruck/Opf. einkehrten.
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Grillfest 2011
Auch in diesem Jahr veranstalteten wir unser traditionelles Aktiven-Grillfest. Neben den aktiven Kameraden, unseren Jugendlichen und den Ersatzdienstleistenden hatten wir diesmal Auch die Kameraden der Nachbarwehr aus Neudorf eingeladen. Bei herrlichem Wetter wurden beim Feuerwehr-Grill hinterm Gerätehaus Tische und Bänke aufgebaut. 2. Bürgermeister spendierte und bereitete leckere Grillhähnchen zu und Kameradin Anke Scheidler grillte Bratwürste und Steaks. Wir nutzen das Grillfest auch um uns bei Wolfgang Schraml, dem langjährigen Kommandanten der FF Neudorf, für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Kommandant Sebastian Hartl überreichte hierzu ein kleines Präsent.
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Brandschutzerziehung
im Kinderhaus St. Michael Oberwildenau
Auch in diesem Jahr führte die Feuerwehr Oberwildenau im örtlichen Kinderhaus St. Michael eine Brandschutzerziehung durch. Am ersten Tag besuchten Carina Schmidt und Herbert Pschierer die 15 Vorschulkinder im Kinderhaus und zeigten den richtigen Umgang mit Feuer sowie das Verhalten bei einem Brand. Auch die Schutzkleidung sowie das Atemschutzgerät konnten die Kinder genau unter die Lupe nehmen und beim Anlegen der Ausrüstung mithelfen. Am zweiten Tag besichtigen die Kinder das Gerätehaus. Katharina Pschierer und Georg Kick erklärten die Feuerwehrfahrzeuge sowie deren Beladung und Herbert Pschierer übte mit den Kindern die richtige Durchführung eines Notrufs. Dabei konnte jedes Kind an einer Telefonanlage einen Übungs-Notruf absetzen. Mit dem Spruch „112-was ist denn schon dabei“ merkten sich die Kinder auch ganz einfach die Notrufnummer. Nach einer kleinen Schauübung ging es mit den Feuerwehrautos zurück zum Kinderhaus. Am dritten Tag wurde zum Abschluss eine Räumungsübung im Kinderhaus durchgeführt. Nach einer kurzen Einweisung wurden die Rauchmelder ausgelöst und die einzelnen Gruppen mussten sich zu ihrem Sammelplatz begeben, wo die Vollzähligkeit überprüft wurde. Kommandant Sebastian Hartl dankte Brandschutzerzieher Herbert Pschierer und seinen Helfern, die die Brandschutzerziehung durchgeführt haben und hierfür ihre Freizeit bzw. Urlaub geopfert haben.
Jugendflamme Stufe I
Jugendgruppe legt erfolgreich Jugenflamme I ab
Während der eine Teil der Jugendfeuerwehr Oberwildenau mit Bravour die Jugendflamme II meisterte, absolvierten weitere sechs Jugendliche kürzlich die Prüfung zur Jugendflamme I. Hierzu musste Karin Pschierer, Jana Rumminger, Johannes Kres, Maximillian Deinl, Felix Anzer und Michael Regler verschiedene Knoten und Stiche, wie zum Beispiel den Rettungsknoten oder den Mastwurf, vorführen. Auch das Erläutern und Zuordnen unterschiedlicher Schlauchgrößen war für die Nachwuchskräfte ebenso wenig ein Problem wie das möglichst gerade ausrollen eines C-Schlauches.
Zudem mussten die Jugendlichen über Funk einen Notruf absetzen und verschiedene Blätter- und Nadelarten den entsprechenden Bäumen zuordnen. Die Ausbildung der Gruppe hatten Tobias Messer und Florian Kres übernommen. Kommandant Sebastian Hartl gratulierte den Jugend-lichen zur tollen Leistung und bedankte sich bei den Ausbildern.
Jugendflamme Stufe II
Jugendliche meistern Jugendflamme II mit Bravour
Mit Bravour haben sechs Anwärter unserer Wehr die Prüfung zur Jugendflamme, Stufe II, absolviert. Unter den kritischen Augen von Inspektionsjugendwartin Sarah Friedrich aus Windischeschenbach mussten die vier Mädchen und die beiden Jungs Geräte im Fahrzeug auffinden und erklären, die Funktionsweise eines Strahlrohrs erläutern und eine 90 Meter lange Schlauchleitung kuppeln. Auch die Inbetriebnahme eines Unterflurhydranten mittels Standrohr sowie die Patientenrettung aus einem Pkw waren Bestandteil der Prüfung.
"Man sieht, dass ihr Euch gut vorbereitet habt", lobte Friedrich die Jugendlichen. Kommandant Sebastian Hartl gratulierte den Jugendlichen zur tollen Leistung und dankte Jugendwartin Theresia Argauer und ihren Helfern für die gute Ausbildung. Nach bestandener Prüfung konnten Annika Eder, Andrea Gilch, Marie Dietl, Claudia Pschierer, Daniel Ammer und Stefan Karban das Abzeichen entgegennehmen.
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Atemschutzfortbildung
Brandübungsanlage Neumarkt
Brände in geschlossenen Räumen gehören zu den gefährlichsten Einsätzen für Feuerwehrleute. Temperaturen von bis zu 800 Grad, Nullsicht aufgrund starker Rauchentwicklung und der oftsmals schnelle Brandverlauf stellen die Atemschutzgeräteträger immer wieder vor Herausforderungen. Um auf diese Einsätze bestmöglich vorbereitet zu sein, bedarf es neben einer fundierten Ausbildung auch verschiedener Fortbildungsmaßnahmen. Eine dieser Fortbildungen ist der Besuch in einer Brandübungsanlage, einem Container in dem verschiedene Einsätze nachgestellt werden können. In Bayern gibt es pro Regierungsbezirk einen solchen Brandcontainer, für die Oberpfalz steht dieser in Neumarkt. Ende Mai hatten acht Geräteträger unserer Wehr die Möglichkeit in diesem Container zu trainieren. Neben dem richtigen Öffnen einer Tür zum Brandraum wurde auch die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr geschult. Teilgenommen haben Carina Schmidt, Stefan Außerer, Alexander Weiß, André Wolff, Stefan Argauer, Herbert Pschierer und Stefan Bauer.
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Einsatzübung vom 12.04. in Luhe
Rauchmelderaktion 2011
Übergabe an Familien mit Neugeborenen
Mit Sicherheit ins Leben – unter diesem Motto hatte die Feuerwehr und der CSU Ortsverband die Neugeborenen des Jahres 2010 und ihre Eltern zur Rauchmelderübergabe in das Feuerwehrhaus eingeladen. Kommandant Sebastian Hartl erläuterte die Funktionsweise der kleinen Lebensretter und gab Tipps, wie man sich bei einem Brand richtig verhält. „Jedes Jahr gibt es in Deutschland 500 Brandtote. Der Großteil davon wird nachts im Schlaf überrascht“, so Hartl. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie rechtzeitig und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Anhand eines Videos erläuterte Hartl den Brandverlauf in einem Kinderzimmer. Die Eltern waren erstaunt, wie schnell ein kleines Teelicht innerhalb weniger Minuten ein Zimmer in eine Flammenhölle verwandeln kann. „Die Rauchmelderpflicht in anderen Bundesländern macht deutlich wie sinnvoll und wichtig die Montage dieser Geräte ist“, ergänzte Hartl. Seitens des CSU-Ortsverbandes, der schon seit einigen Jahren die Kosten der Rauchmelder trägt, wünschte Vorsitzender Roland Rauch den jungen Eltern alles Gute. „Wir hoffen dass Sie der Rauchmelder nie vor einem Brand warnen muss, sondern nur dann, wenn die Batterie leer wird“, so Rauch bei der Übergabe der Rauchmelder an die Eltern. Die CSU setzt sich gerne für Kinder und junge Familien ein. „So kümmern wir uns zum Beispiel auch um den Kinderspielplatz im Nelkenweg“, ergänzte Rauch.
Brandbekämpfung im Betrieb
Feuerlöschübung für örtliche Firmen
Unter dem Motto „Brandbekämpfung im Betrieb“ hatte die Feuerwehr Oberwildenau vergangene Woche an zwei Tagen ans Gerätehaus geladen. Mehr als 40 Angehörige der örtlichen Firmen und der beiden Kinderhäuser nahmen das kostenlose Trainingsangebot der Floriansjünger gerne an.
In einer theoretischen Unterweisung gab Kommandant Sebastian Hartl wichtige Tipps zum Brandschutz in Unternehmen sowie zum Verhalten bei einem Brand. Außerdem erläuterte er die unterschiedlichen Arten von Feuerlöschern und die Einsatzgrundsätze bei der Bekämpfung von Entstehungsbränden. „Nicht jedes Löschmittel eignet sich für jeden Brand“, warnte der Kommandant und zeigte beeindruckende Bilder einer Fettbrandexplosion. Im Anschluss trainierten die Teilnehmer die richtige Handhabung eines Feuerlöschers an einem gasbefeuerten Trainingsgerät, womit verschiedene Brandarten simuliert werden konnten.
„Wir wollen den Teilnehmern die Angst nehmen, an ein Feuer heranzugehen und es zu löschen“, informierte Hartl. „Ein Großteil aller Brände kann in den ersten Minuten mit einem Feuerlöscher erfolgreich eingedämmt oder gar gelöscht werden. Dennoch hat die eigene Sicherheit oberste Priorität“, so Hartl. Für den Privathaushalt empfahlen die Floriansjünger die Montage von Rauchmeldern. Hartl bedankte sich für die rege Teilnahme und bei Herbert Pschierer sowie Herbert Argauer für die Unterstützung bei der Ausbildung.
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Jahreshauptversammlung 2011
Die Vorstandschaft der Feuerwehr Oberwildenau: Josef Kres (vorne, zweiter von links) wurde einstimmig im Amt des Vorsitzende bestätigt, sein Stellvertreter ist Herbert Argauer (rechts). Als Schriftführer fungiert Günther Fellner (hinten, zweiter von rechts) und über die Finanzen wacht Johannes Mutzbauer (hinten, links). Es gratulierten die Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer und Gerhard Kreis sowie Kreisbrand Richard Meier.
Josef Kres steht auch für weitere sechs Jahre an der Spitze des Oberwildenauer Feuerwehrvereins. In der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag in der Kulmbacher Bierstube wurde er von den zahlreich anwesenden Mitgliedern einstimmig wiedergewählt. Das Amt des Stellvertreters hat ab sofort Herbert Argauer inne. Er wurde mit großer Mehrheit als Nachfolger von Peter Kagerer, der das Amt sechs Jahre lang ausübte, gewählt. Ganze 30 Jahre lang wachte Johann Scharnagl über die Finanzen der Feuerwehr und übergibt nun die Kasse mit einem soliden Finanzpolster an den neu gewählten Kassier Johannes Mutzbauer. Wiedergewählt wurde auch Schriftführer Günther Fellner. Vorsitzender Josef Kres bedankte sich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern, unterm anderen bei Georg Kick, der 15 Jahre als Vertrauenmann tätig war, für Ihre geleistete Arbeit und wünschte den Neu- und Wiedergewählten eine glückliche Hand. Als Vertrauensleute fungieren ab sofort Heinz Pschierer, Stefan Argauer, Harald Seiffert und Anke Scheidler.
In seinem Bericht ging Vorsitzender Josef Kres auf zahlreiche Aktivitäten, wie dem gut besuchten Seniorennachmittag, dem Maibaumfest und dem Wochenendausflug zum Feuerwehrfest nach Rosenheim, ein. Auch beim Dorf- und Schlossfest sowie dem Kirchweihtanz packten die Floriansjünger mit an. „Ein voller Erfolg war auch diesmal wieder die Christbaumversteigerung“, so Kres. Der Vorsitzende dankte allen Mitgliedern, Spendern und Gönnern sowie den örtlichen Firmen für die Unterstützung im vergangenen Jahr.
In seinem letzten Bericht als Kassier ging Johann Scharnagl auf die größten Einnahmen und Ausgaben des Vereins ein. Mit rund 5000 Euro beteiligte sich die Wehr am Ankauf einer Wärmebildkamera für die Aktiven und entlastete somit die Gemeindekasse. „Mehr als 50 Einsätze mussten unsere Aktiven im vergangenen Jahr bewältigen“, erläuterte Kommandant Sebastian Hartl. Vom Pkw-Brand über den Verkehrsunfall bis hin zum Gefahrguteinsatz war wieder einmal alles dabei. Viel Arbeit bereiteten auch die zahlreichen Schneebruch- und Hochwassereinsätze. Zwei Menschen konnten bei den Einsätzen gerettet, zwei Personen leider nur noch tot geborgen werden. Hartl bedankte sich bei den örtlichen Firmen die Feuerwehrleute für Einsätze freistellen. Egal ob Motorsägenkurs, THL-Leistungsabzeichen oder Atemschutzwettkampf - viel Zeit investierten die Aktiven auch im vergangenen Jahr wieder in die Ausbildung. Stefan Außerer besuchte den Atemschutzlehrgang, Harald Kres absolvierte den 14-tägigen Zugführerlehrgang und Herbert Pschierer sowie Sebastian Hartl nahmen am Lehrgang für Eisenbahneinsätze teil. Auch die Brandschutzerziehung im Kinderhaus St. Michael führten die Aktiven wieder durch. Kommandant Hartl ging auch auf den Platzmangel im Gerätehaus ein und bat den Bürgermeister und die Markträte gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
Jugendwartin Theresia Argauer berichtete von den Aktivitäten der 18-köpfigen Jugendgruppe. Neben der Abnahme der Jugendleistungsspange in Floß und dem Wissenstest standen auch ein Zeltlager, die Auto-Wasch-Aktion sowie eine Winterwanderung auf dem Programm. „Sehr gut besucht war auch wieder unser Weihnachtsmarkt“, freute sich Argauer. Der Kurzfilm vom Jugendausflug in die Bavaria Filmstudios brachte Abwechslung in die Versammlung.
Zweiter Bürgermeister Gerhard Kres gratulierte der gewählten Vorstandschaft und dankte den Floriansjüngern für Ihre ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit. „Die Feuerwehr Oberwildenau sorgt sich nicht nur um die Sicherheit in unserer Gemeinde, sondern hat auch örtlichen Vereinsleben einen hohen Stellenwert“, so Kres. Kreisbrandrat Richard Meier lobte den guten Ausbildungsstand der Oberwildenauer Wehr und berichtete von den Neuerungen im Hinblick auf den Digitalfunk und die Kreiseinsatzzentrale.
Türöffnungs-Seminar
Ein Seminar der besonderen Art absolvierten am Samstag, den 05.03.2011 einige Mitglieder unserer Wehr. Notfallmäßiges Öffnen von Türen und Fenstern“ lautete das Thema, dass die Floriansjünger einen ganzen Samstag lang beschäftigte. Michael Fischer von tueroeffnungsseminar.com erläuterte im theoretischen Teil neben den Rechtsgrundlagen auch die verschiedenen Schließ- und Zylindersysteme. Im praktischen Teil hatte jeder der Teilnehmer ausreichend Möglichkeit das Erlernte an kleinen Tür- und Fenstermodellen in die Tat umzusetzen. Egal ob das gekippte Fenster, die zugefallene oder verschlossene Tür – mit dem richtigen Werkzeug und der richtigen Ausbildung sind dass im Notfall keine Hindernisse mehr.
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Dienstversammlung 2011
Am Dienstag, den 18. Januar fand die diesjährige Dienstversammlung statt. Kommandant Sebastian Hartl Konnte neben den aktiven Mitgliedern auch Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer sowie die Markträte aus Oberwildenau begrüßen. Seitens der Feuerwehrführung des Landkreises waren Kreisbrandinspektor Josef Kres und Kreisbrandmeister Martin List anwesend.
Hartl lies in seinem Bericht das Jahr 2010 Revue passieren. Zu mehr als 50 Einsätzen wurde die Oberwildenauer Wehr gerufen. Dabei konnten zwei Menschen gerettet, leider musste aber auch zwei Tote geborgen werden.
Dank drei Neuaufnahmen (Josef Lukas, Stefan Bauer, Thorsten Pettersen) sowie fünf Übernahmen aus der Jugendgruppe (Carina Schmidt, Sabine Meiler, Marina Gilch, Sophie Träger, Christoph Ammer) stieg die Zahl der Aktiven auf 58 an. In der Jugendgruppe konnten vier neue Mitglieder begrüßt werden und die Katastrophenschutzgruppe verstärkt ein Neuzugang.
Im vergangenen Jahr wurde wieder viel Wert auf die Ausbildung gelegt. Kameraden besuchten Lehrgänge auf Kreisebene und an der Staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg. Auf Gemeindeebene wurde die Feuerwehr-Grundausbildung TM 1 von 24 Jugendlichen abgelegt.
Auch für das Jahr 2011 stehen bereits einige Ausbildungsschwerpunkte fest. So wird ein Türöffnungsseminar abgehalten und eine Fortbildung für die Atemschutz- geräteträger stattfinden. Auch ein Lehrgang Absturzsicherung wird durchgeführt.
Die Aktiven können die genauen Termine dem Ausbildungsplan entnehmen. Dieser steht im internen Bereich zum Download bereit.
Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer ging in seinem Grußwort auf das kürzliche Hochwasser ein und lobte die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute. Kreisbrandinspektor Josef Kreis berichtete vom Planungsstand der Integrierten Leitstelle und ging auf die Einsätze „Räumen von Dächern“ ein. Auch die FF Oberwildenau leistete bei solchen Einsätzen wertvolle Hilfe. Kreisbrandmeister Martin List dankte für die gute Zusammenarbeit und lobte die Oberwildenau Wehr in Sachen Ausbildung als „vorbildhaft“.





















